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Wassily Kandinsky. Maler, Grafiker und Pädagoge in Weimar von Alexander Graeff

Weimarer Verlagsgesellschaft/Verlagshaus Römerweg; 1. Auflage: 2017;
128 Seiten; Französische Broschur; ISBN: 978-3-7374-0227-9; 14,90 Euro

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Das vorliegende Buch handelt von Wassily Kandinskys Zeit in Weimar. Trotz der Kürze des Zeitraums im Vergleich zu anderen Etappen seines Lebens war die Zeit zwischen 1922 und 1925 eine sehr kreative und inspirierte Phase. Kandinsky arbeitete unermüdlich sowohl als Maler und Grafiker wie auch als Pädagoge. Diese Betätigungen sind ohne den regen Austausch mit seinen Kollegen und Freunden am Bauhaus nicht denkbar. Doch der Weimarer Freundeskreis hatte es nicht leicht in einer Stadt, in der Konservatismus und provinzielle Engstirnigkeit herrschten. Das vorliegende Buch zeichnet neben einer sehr produktiven Zeit künstlerischen Arbeitens auch Kandinskys Freundschaften und jene kräfteraubenden Kontroversen nach, denen sich Wassily Kandinsky und die anderen Bauhäusler aussetzen mussten.



Briefe – Texte – Schriften aus der Zeit am Bauhaus von Wassily Kandinsky

Weimarer Verlagsgesellschaft/Verlagshaus Römerweg; 1. Auflage: 2016;
142 Seiten; Sonderfadenheftung; ISBN: 978-3-7374-0247-7; 12,90 Euro
Herausgegeben und kommentiert von Alexander Graeff

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Der russische Maler und Kunsthistoriker Wassily Kandinsky (1866-1944) gilt als Wegbereiter der abstrakten Kunst. Anlässlich Kandinskys 150. Geburtstag am 16. Dezember 2016 erscheint jetzt eine Sammlung von Texten, Briefen und ausgewählten Schriften aus seiner Zeit am Bauhaus (1922-1933), die seine Betätigungen als Künstler und Pädagoge nachzeichnen, aber auch seine schriftstellerische Bandbreite belegen. Der Band vereinigt dabei zu Lebzeiten publizierte Texte ebenso wie Briefe und andere bisher unveröffentlichte Dokumente zu seiner Person: Dieser Band zeigt erstmals die schriftstellerische Vielfalt Kandinskys vor allem während seiner Zeit am Bauhaus. Darüber hinaus werden ein bisher unveröffentlichtes grafologisches Gutachten und ein Horoskop Kandinskys sowie zwei Dokumente vorgestellt, die seine lebenslange Neigung zu okkulten Weltbildern und Anschauungen belegen, aber bisher von der Forschung vergessen wurden.



Vergessenes Oval von Wassily Kandinsky

Edition ReVers/Verlagshaus Berlin; 1. Auflage: 2016;
100 Seiten; Sonderfadenheftung; ISBN: 978-3-945832-22-6; 18,90 Euro
Mit Illustrationen von Christoph Vieweg. Herausgegeben von Alexander Graeff und Alexander Filyuta

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Wassily Kandinsky (1866–1944) ist einer der bedeutendsten Maler der Moderne. Er gilt als Wegbereiter der Abstraktion, schrieb einflussreiche theoretische Reflexionen und – Gedichte. Mit »Vergessenes Oval« werden seine nachgelassenen deutsch- und russischsprachigen Gedichte zum ersten Mal einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

»Zum 150. Geburtstag des Künstlers [Wassily Kandinsky] haben jetzt Alexander Graeff und Alexander Filyuta einen kleinen Band herausgegeben: Vergessenes Oval (Verlagshaus Berlin), in dem sie Gedichte aus Kandinskys Nachlass veröffentlichen. […] Im Vergessenen Oval lassen sich tatsächlich Gedichte entdecken, die sich wie Vorläufer der Konkreten Poesie lesen, wenngleich ihre typografische Erscheinungsform noch nicht so ausgeprägt ist. […] Auch im Vergessenen Oval sind übrigens Bild und Text gekonnt verknüpft. Der Zeichner Christoph Vieweg hat den Band behutsam illustriert.« // Süddeutsche Zeitung



Runen von Alexander Graeff

[SIC]–Literaturverlag; 1. Auflage: 2015;
101 Seiten; Softcover; ISBN: 978-3-981358-73-5; 12,00 Euro
Mit Zeichnungen von Andrea Schmidt

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»Runen« ist eine Sammlung von 22 Prosaminiaturen. Diese Runen verstehen sich selbstverständlich nicht im Sinne neugermanischer Volkstümelei, sondern vielmehr als das, was Alexander Graeff mit seinem eigenwilligen Schreiben zwischen Lyrik und Prosa evoziert: Runen als Zeichen jenseits alltäglicher Sprachwelten, Runen als Geheimnisträger von chiffrierten und komprimierten Sinn- und Bedeutungszusammenhängen. Graeffs Prosaminiaturen erzeugen ein Schwirren zwischen rätselhafter Erzählung und literarischer Dringlichkeit, ein poetisches Umkreisen existenzieller Erfahrungen, weit mehr als reine Reisereflexionen, wohl aber eine Reise hin zu den Anfängen schriftlicher Verständigung. Gefördert durch die Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V.

»In der Auseinandersetzung mit Poesie und Existenzialismus schafft Alexander Graeff in seinen Büchern einen Dialog von Welt und Innenwelt. Die Prosaminiaturen in seinem neuesten Werk Runen tendieren eher zu letzterem. Auf anscheinend unverbundene Weise, surreal verknappt auf je eine Buchseite gebracht, schildert Graeff keine nachvollziehbare Handlung – d. h. Handlung gibt es schon, aber nicht im konventionellen Sinne.« // Satt.org



Kebehsenuf von Alexander Graeff

Verlagshaus Berlin; 2. Auflage: 2014;
120 Seiten; Softcover; ISBN978-3-940249-89-0; 13,90 Euro
Mit Illustrationen von Gerlinde Meyer und einem Nachwort von Jan Kuhlbrodt

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Die Figuren in Alexander Graeffs neuen Erzählungen sind alle auf eine entrückt: Sonderling, Exzentriker, der sich normierten Lebensläufen verweigert. Da ist der Urlauber in Cefalù, der sich ungewollt auf Beziehungskonstellationen einlässt, die er nicht durchschauen kann. Adam Kardamom, der nur in Briefen an seine Schwester Lili eine Möglichkeit zur Kommunikation findet. Adrina, die sich in Prag auf die Suche nach Sprache begibt. Literatur oder Leben? Traum oder Alltag? Ein Melancholieschleier hängt über der Welt, die Alexander Graeff in seinen Erzählungen entwirft – eine Melancholie, die Vergangenheit, Kindheit und verlorenes Glück heraufbeschwört. Nach Süditalien, Prag, Warschau, Ägypten und Griechenland verschlägt es die weltläufigen Einzelgänger dieser Erzählungen. Verbindendes Element ist stets eine Sehnsucht: nach der verlorenen familiären Herkunft, nach anderen Menschen, nach einem eigenen Wort für das Selbst. Graeffs Erzählungen sind gleichzeitig philosophische Versuchsanordnungen, in denen das Scheitern zum Prinzip erhoben wird. Denn die Flucht aus dem Leben gelingt nicht immer, man kann nur versuchen, zu verstehen, was die Menschen, die man hier kennenlernt, umtreibt. Indem Graeff an seinem literarischen Personal durchspielt, was hätte sein können, wo das Leben schief geht, vergewissert er sich nicht zuletzt gegen alle falschen Vorstellungen darüber, dass es gerade die Bruchstellen sind, an denen das Menschliche hell aufscheint – dort sind wir Menschen, wo wir scheitern.

»Es ist diese besondere Erzählhaltung, die man vor allem aus der klassischen Moderne kennt, und die den Reiz der Erzählungen von Kebehsenuf ausmacht. Graeff lässt seine Figuren die Möglichkeiten von Sprache und Kommunikation ausloten und verzichtet dabei weitgehend auf klassische Plots oder Spannungsbögen. Vielmehr hält er in seinen Text von Anfang bis Ende eine gleichbleibende und damit unbestimmte, bisweilen bedrohliche Spannung aufrecht. Das erreicht er, indem er mit souveräner Doppelstimme philosophische Reflexionen und erzählende Passagen gleichberechtigt wirken lässt und miteinander verknüpft.« // Fixpoetry



Kandinsky als Pädagoge von Alexander Graeff

Shaker Verlag; 1. Auflage: 2013;
328 Seiten; Softcover; ISBN 978-3-8440-1999-5; 34,00 Euro

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»Kandinsky als Pädagoge« zeigt den Maler und Schriftsteller Wassily Kandinsky (1866-1944) als von den Diskursen der Zeit um 1900 geprägten Pädagogen, im Besonderen als einen Rezipienten und Verfechter reformpädagogischer Ideen. Hierbei wird die Bedeutung der Weltanschauung im Kontext seiner bildungs- und erziehungstheoretischen Überlegungen berücksichtigt, da pädagogische Konzepte nicht losgelöst von den zwangsläufig vorhandenen weltanschaulichen und historischen Hintergründen, in denen sie entwickelt worden sind, untersucht werden können. Es soll in »Kandinsky als Pädagoge« insofern auch geklärt werden, in welcher Weise neben den philosophischen und ästhetischen Traditionen insbesondere auch Einflüsse okkult-esoterischer Anschauungen bei ihm eine Rolle gespielt haben. Diese stehen – so die These des Buches – gerade nicht in einem zufälligen Verhältnis zu pädagogischen Fragestellungen um 1900; die »spiritualistische« Dimension eines pädagogischen Konzeptes wie es bei Kandinsky gezeigt wird, ist kein Einzelfall.

»Zweifellos ist die Suche nach dem großen Geistigen ein zentraler Topos seines u.a. aus Theosophie und Anthroposophie gespeisten Denkens, und die entsprechenden, kenntnisreichen Ausführungen Graeffs zeugen von der intensiven Auseinandersetzung des Verfassers mit dem geistesgeschichtlichen Umfeld, in dem Kandinsky agierte und aus dem er anfänglich maßgebliche Anregungen bezog.« // Portal Kunstgeschichte



Minkowskis Zitronen von Alexander Graeff

Verlagshaus Berlin; 1. Auflage: 2011;
120 Seiten; Softcover; ISBN 978-3-940249-45-6; 13,90 Euro
Illustrationen von Nele Brönner

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Alexander Graeff legt mit seinem zweiten Buch »Minkowskis Zitronen« dreizehn neue Erzählungen vor. Dabei bleibt er seiner individuellen Ästhetik treu, wie er sie bereits in »Gedanken aus Schwerkraftland« (2007) mit Erzählungen und Prosafragmenten entwarf. »Minkowskis Zitronen« ist eine Sammlung von Erzählungen – klassische wie experimentelle. Die Geschichten exemplifizieren und reflektieren die Erinnerungen, Gedanken und Erfahrungen ihrer Protagonisten und Protagonistinnen. Ohne zu theoretisieren, gelingt es Graeff, das immerzu gegenwärtig Musterhafte innerhalb von Beziehungen zwischen Menschen aufzuzeigen: die verborgenen psychologischen wie mythischen Muster, die den zwischenmenschlichen Raum prägen, werden freigelegt. Die Geschichten zeigen mehr, als dass sie etwas aussagen. Sie sind Beispiele existentieller Lebensereignisse mit ihrer mitunter surrealen Anziehungskraft.

»Graeff hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gewohntes in Frage zu stellen und die Grenzen von Sprache und Identität auszuloten. Das mutet mitunter surreal an: [...] Alexander Graeffs Texte sind zugleich Prosastücke und philosophische Essays. [...] sehr inspirierende Lektüre für alle, die ihren Alltag einmal anders erleben wollen.« // Weser Kurier



Du bist dieser Satz. Lyrische Dramatik von Johannes Hertel

Edition Paradogs; 1. Auflage: 2016;
72 Seiten; Softcover; ISBN 978-3-00-052751-7; 11,90 Euro
Mit Zeichnungen von Levy Matin. Herausgegeben von Anke Enders und Alexander Graeff

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Was passiert, wenn lyrisches Ich und lyrisches Du aufeinandertreffen? Wie hoch muss der Grad der Schizophrenie sein, um diese dramatischste aller Szenen der Poesie denken zu können? Welche Rolle spielen die Seehunde in dieser Szene? Und wird am Ende doch alles nur zum Märchen? Zum abgeschmackten Klischeeaufguss der Begegnung zwischen Prinz und Prinzessin? All diesen Fragen widmet sich Johannes Hertels lyrische Dramatik, wirft sie auf, führt akribisch Protokoll und findet schließlich Antworten.
 



Nacktmull im Solebad. Antiprosa von Claas Hoffmann
Edition Paradogs; 1. Auflage: 2015;
80 Seiten; Softcover; ISBN 978-3-00-049578-6; 11,90 Euro
Mit Zeichnungen von Claas Hoffmann. Herausgegeben von Anke Enders und Alexander Graeff


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Wer denkt, DADA sei tot, denkt. Das ist das Problem. Wer so problembeladen denkt, der denkt auch, der junge Prinz sei faul und verwöhnt. Und wer wiederum so denkt, hat dieses Buch nicht gelesen. Und wer dann auch noch meint, Flugsaurierer seien in der Lage, mehr als ein O in den Himmel zu malen, der zeigt nur, dass er dieses Buch wirklich nicht gelesen hat. Also: Hopp! Hopp!

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