Direkt zum Hauptbereich

Posts

Umfangreiche Themenwoche über queere Literatur im Börsenblatt

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 29/2021) des Börsenblattes, dem Fachmagazin der Buchbranche, ist der Leitartikel »Regenbogenbunt. Die Zeit ist reif für mehr Vielfalt im Literaturbetrieb. Das gilt auch für queere Literatur und queere Menschen. Versuch einer Bestandsaufnahmeder« zur Themenwoche über queere Literatur und queere Akteur*innen im Literaturbetrieb erschienen. Neben vielen tollen Kolleg*innen wie Jim Baker, Lina Muzur, Lann Hornscheidt und Donat Blum, bin auch ich als Leiter der QMS-Sektion »Literatur/Graphic Novel/Verlagswesen« zu Wort gekommen. Im Zentrum des Artikels sowie begleitender Interviews mit Akteur*innen standen die Forderungen der QMS. Die Interviews findet ihr auf www.boersenblatt.net , die PDF des Artikels im Pressebereich der Queer Media Society.

Interview auf Deutschlandfunk Kultur

Ich war wieder im Radio! Diesmal wurde ich zum Interview über queere Litertaur und Literaturbetrieb eingeladen. Zum ersten Mal sprach ich auch über meinen eigenen Ansatz von queerer Literatur als zeitgemäßer politischer Literatur (ein größerer Essay zum Thema ist ja in Arbeit). Das Gespräch mit Joachim Scholl wurde in der Lesart auf Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht. Der Beitrag heißt »Queere Autor*innen stören die herrschenden Strukturen« und ihr findet ihn zusammen mit einem Mitschnitt des Interviews in der Mediathek auf www.deutschlandfunkkultur.de/diversitaet-im-literaturbetrieb-queere-autor-innen-stoeren

Queerfeministische Literatur – zeitgemäße politische Literatur?

Am Freitag, den 20. November 2020 um 19.30 Uhr spreche ich im Online-Talk mit Isabelle Lehn, Patricia Hempel und Tobias Reußwig über queerfeministische Literatur als zeitgemäße politische Literatur. Gehostet wird die Veranstaltung vom Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) in Greifwald. Und das ist der Ankündigungstext: »Trotz der in großen Teilen noch immer patriarchalen Verfugung des deutschsprachigen Literaturbetriebs erscheinen mehr und mehr Bücher von Frauen und Queers in großen Publikumsverlagen. Queere Klassiker werden in deutscher Übersetzung veröffentlicht, zahlreiche Initiativen für mehr Sichtbarkeit queerfeministischer Anliegen haben sich in den letzten Jahren gegründet und neu entstehende Buchläden spezialisieren sich auf Literatur von Queers und Frauen. Was ist dran an dieser Entwicklung? Nur ein Trend oder stecken zeitgemäße politische Anliegen hinter dieser Bewegung? Isabelle Lehn, Patricia Hempel, Tobias Reußwig und Alexander Graeff disk

Queere Literatur ist politische Literatur

Zusammen mit meinen geschätzten Kolleg*innen Eva Tepest, Katja Anton Cronauer und Kevin Junk habe ich auf dem wunderbaren Online-Literaturfeuilleton 54books die neue Kolumnenreihe [Queering Literaturbetrieb] initiiert. In kurzen Essays widmen wir uns den Dissonanzen zwischen Literaturproduktion und Verlagswesen, und wollen den aktuellen Wasserstand der queeren, deutschsprachigen Literatur ausloten.  Heute ist mein eigener, sehr persönlicher Beitrag erschienen: ein Essay über die letzten 15 Jahre Literaturbetrieb und warum ich queere Literatur als zeitgemäße politische Literatur verstehe. Den Beitrag könnt ihr lesen auf www.54books.de/queere-literatur-ist-politische-literatur-queering-literaturbetrieb

Perpetuum mobile auf Deutsch

Mein Quarantänetext »Perpetuum mobile« ist jetzt auch auf Deutsch erschienen. Die Erzählung über Fernbeziehung, wüste Träume, Gewichtszunahme und andere Probleme, die durch die Coronapandemie entstanden sind, war bereits im Juni in englischer Übersetzung im Statorec Magazin erschienen. Nun freue ich mich über die Veröffentlichung auf dem Blog des Herzstückverlags »Down by Berlin«. Das Foto von mir, das den Text begleitet, stammt von Sarah Berger. »Perpetuum mobile« könnt ihr lesen auf www.downbyberlin.de/perpetuum-mobile

Zweite Auflage von »Minkowskis Zitronen« erschienen

Ich habe meine Literatur zwar immer als kritisch und surreal verstanden, aber nicht von Anfang an als politisch. Die psychosozialen Zugriffe schienen mir früher plausibler. Erst durch die literarische Verarbeitung meiner eigenen Biografie erkannte ich, dass sich in der schreibenden Selbstermächtigung natürlich auch politisches Potenzial verbirgt. Ich begann also, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass mein Schreiben die herkömmliche literarische Reflexion meiner Ego-Perspektive übersteigen könnte und widmete mich diesem Zugriff zum ersten Mal in meinem Erzählband »Minkowskis Zitronen«, der 2011 erschienen ist.  Nun hat das Verlagshaus Berlin eine zweite, überarbeitete Auflage des Buches an den Start gebracht – und über manche Erzählung darin bin ich heute sehr verblüfft. »Sklave« z. B. greift Themen auf, wie sie sich Jahre später gesellschaftlich erst manifestierten. Lange vor 2015 geschrieben, handelt die Erzählung von einer bürgerlichen Öffentlichkeit, die sich an strengen Normen o

Beitrag in der Blackbox & Podcast

Ich habe mal wieder einen Beitrag aus der Serie »Die Geschichte des Gedichts« für den Blog des Verlagshaus Berlin – die Blackbox – verfasst. Diesmal beschreibe ich in einem Essay die biografischen, politischen und literarischen Zusammenhänge meines Aufwachsens in der Pfalz, die ich ebenso auch im Gedicht »In der Pfalz und in der Ferne« verhandelt habe. Parallel zum Essay-Launch hat mich Tillmann Severin noch zum Gespräch über meine Gedichtband Die Reduktion der Pfirsichsaucen im köstlichen Ereignishorizont eingeladen, was der Verlag im Podcast #lyrikalsmodus nun auch veröffentlich hat. Wir sprechen über Magrittes Pfeife, darüber, was Ausgänge vorn und hinten mit Sozialisation zu tun haben und über den Unterschied zwischen knackigen und saucigen Gerichten. Den Podcast könnt ihr hier anhören: www.verlagshaus.buzzsprout.com/lyrikalmodus-episode-sechs Den Essay in der Blackbox gibt es hier: www.verlagshaus-berlin.de/blackbox

Perpetuum mobile

Am 26. April durfte ich im Rahmen von Viral - das online Literaturfestival in Zeiten der Quarantäne eine neue Erzählung lesen, die die Frage nach Fernbeziehungen, wüsten Träumen, Gewichtszunahme durch Pommes Frites mit Ketchup und anderen Problemen, die durch die Coronavirus-Quarantäne entstanden sind, umkreist. Der dystopische Text wurde von Mark Kanak ins Englische übersetzt und ist jetzt im wunderbaren Statorec Magazin erschienen. Die Literaurzeitschrift wurde 1914 von Silas Reed, Dorothy Parker und Max Eastman gegründet und 2017 in ein Onlinemagazin umgewandelt. Redigiert und Herausgegeben hat den Text Andrea Scrima. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit! »Perpetuum mobile« könnt ihr lesen auf www.statorec.com/perpetuum-mobile

Der queere Stoff

Nun ist auch das Interview, das ich am 13. März dem Radio mephisto 97.6 für die Queer Media Society gegeben habe, online erschienen. Ich spreche mit Moritz Lünenborg über Literatur, die andere Orientierungswege aufzeigt und nicht immer den standardisierten Heldenmythos erzählt, über queeres Identifikationspotenzial, Jugendbücher und über den Literaturbetrieb. Der Beitrag heißt »Der queere Stoff« und ihr findet ihn zusammen mit einem Mitschnitt des Interviews auf www.radiomephisto.de/der-queere-stoff

Krisenlyrik auf ndr.de

Ich wurde vom NDR gefragt, ob ich mich mit einer Lesung an der »Kultur trotz Corona«-Aktion auf ndr.de beteilige. Passend zum allgemeinen Krisengefühl habe ich vier Gedichte aus den Pfirsichsaucen gelesen und ein Video gedreht. Texte, die möglicherweise zeigen, dass eine Krise schon viel früher bestand und Corona vielleicht nur ein Symptom darstellt. Das Video mit der Krisenlyrik ist seit heute online verfügbar auf www.ndr.de/kultur/Alexander-Graeff-liest-Krisenlyrik.html