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Wenn das traditionelle Modell zur Hölle wird

Passend zum Muttertag bringt die Frankfurter Rundschau in der Samstag/Sonntag-Ausgabe einen weiteren, literatursoziologischen Essay von mir über die intersektionalen Verwebungen von Heteronormativität, Klassenzugehörigkeit und dem Mythos »Mittelstandsfamilie«. Das alles zeige ich an Anke Stellings »Schäfchen im Trockenen« (Verbecher Verlag, 2018). Zur Onlineversion geht’s hier lang: www.fr.de/kultur/gesellschaft/wenn-das-traditionelle-modell-zur-hoelle-wird

»Windhund« in der horen-Zeitschrift

Große Freude! Die Episode »Windhund« aus meinem Romanmanuskript »Hundstage« ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik die horen erschienen. Ausgabe 285 widmet sich thematisch mit »furchtlos schreiben« dem Politischen in der Literatur. Mein Text findet sich im von Gunther Geltinger kuratierten Kapitel »Queer ׀ Beat«. Das ist die erste Veröffentlichung eines Teils meiner Romanarbeit, an der ich schon so lange arbeite. In der Ausgabe sind noch andere großartige Texte geschätzter Kolleg*innen wie Donat Blum, Jayrôme C. Robinet, Sasha Marianna Salzmann, Manja Präkels und Clemens Schittko dabei. Bestellen könnt ihr das horen-Heft hier: www.wallstein-verlag.de/furchtlos-schreiben

Tentakel ausbilden – Ein Plädoyer für queeres Denken

Seit geraumer Zeit schon schreibe ich an einem erzählenden Sachbuch mit dem Titel »Tentakel ausbilden«. Darin soll es auf der Basis von Donna Haraways Ansatz eines »tentakulären Denkens« um eine zeigemäße queere und politische Literatur gehen. Entgegen meiner Erwartungen ist heute ein kurzer Essay über queeres und tentakuläres Denken in der Samstag/Sonntag-Ausgabe der Frankfurter Rundschau erschienen. Der Text skizziert meinen grundlegenden Zugang zum Thema und berichtet über eines der faszinierendsten Wesen dieses Planeten: den Oktopus. Die Onlineversion findet ihr auf www.fr.de/kultur/gesellschaft/der-queere-blick-tentakel-ausbilden

Männer, die über Männer schreiben, die über Männer schreiben

»Alternde Schriftsteller und ihre Schwierigkeiten in einer komplexer werdenden Welt erteilen einer engagierten, queerfeministischen Literatur nicht per se eine Absage« schreibe ich in meinem aktuellen Essay in der heutigen Frankfurter Rundschau (Ausgabe vom 14. Januar 2022). Denn »Männer müssen auch auf Männer schauen, die über Männer schreiben. Nicht als freiwillige Selbstkontrolle verstanden, wohl aber als genussvolle Selbstbegrenzung und -reflexion. Eine solche Literatur zeigt dann auch jene Ohnmächte, denen cis-männliche Körper in dieser Gesellschaft ausgesetzt sind – ohne ihre Privilegien zu verschweigen!« Im Text vergleiche ich Walter Kempowskis Roman „Hundstage“ (1988) mit Kristof Magnussons „Ein Mann der Kunst“ (2020) hinsichtlich des darin ausgearbeiteten und sehr unterschiedlichen, männliches Blickes. Und ja, kleine Triggerwarnung, es geht auch um Misogyne und Pädophilie. Die Onlineversion findet ihr auf www.fr.de/kultur/literatur/maenner-die-ueber-maenner-schreiben-die-uebe

»Die Flucht vor dem Sozialen« – Literaturbetrieb und Queerness

Am Donnerstag, den 2. Dezember 2021 ab 18:15 Uhr halte ich einen Vortrag in der Philosophischen Fakultät der Universität Würzburg . Die LGBTQIA+-Beauftragte der Fachschaftsvertretung fragte mich, ob ich über Literaturbetrieb und Queerness, queere Literatur und – bezogen auf meinen Radio-Beitrag im Februar 2021 – darüber sprechen könnte, inwiefern queere Autor*innen die herrschenden Strukturen stören. Ich will es versuchen. Der Vortrag lautet: »Die Flucht vor dem Sozialen« – Literaturbetrieb und Queerness. Über politische Potentiale queerer Literatur – und er wird auch live gestreamt via Zoom. Weitere Infos und den Zoom-Zugangslink findet ihr hier: https://www.phil.uni-wuerzburg.de/fachschaft/unsere-veranstaltungen

Schreiben gegen die Norm(en)? #2

Probieren wir es noch ein drittes Mal, die nächste Ausgabe von Schreiben gegen die Norm(en)? auszurufen. Diese zweite Ausgabe meiner Lesereihe für Literatur und Diskurs planen wir tatsächlich seit Anfang 2019. Nun findet sie am Samstag, den 13. November 2021 in der Buchhandlung ocelot (Brunnenstr. 181, 10119 Berlin) statt. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr. Neben den großartigen literarischen Gäst*innen Doris Anselm, Jasper Nicolaisen, Miku Sophie Kühmel und Muri Darida freue ich mich, gemeinsam mit Andrea Schmidt vom Verlagshaus Berlin die Veranstaltung zu moderieren. Alle Infos zur Reihe, zur zweiten Ausgabe und zu Ticketreservierungen findet ihr hier: www.genialokal.de/ocelot/Veranstaltungen

Wie gelingt intersektionale Kooperation? Oder: Macht verlernen in 12 Stufen

Am Dienstag, den 21. September 2021 diskutiere ich ab 20:30 Uhr mit Anna Schapiro, Daniela Dröscher und Asal Dardan über die Frage, ob sich durch engagierte Gegenwartskunst und -literatur Modelle gelingendender Kooperation auch für die Mehrheitsgesellschaft ableiten lassen. Im Rahmen des »Festival der Kooperationen mit Alexander Kluge & friends«, das vom 17. bis 26. September im Literaturhaus Berlin stattfindet, erarbeitete ich gemeinsam mit Anna Schapiro und Daniela Dröscher ein performatives Werk, das Literatur, Raum, Material und soziale Kooperation miteinander zu verbinden sucht. An dem Abend präsentieren wir es und sprechen über intersektionale Methoden in Kunst und Aktivismus. Weitere Informationen findet ihr auf www.literaturhaus-berlin.de/festival-der-kooperationen

Poets‘ Corner Spandau

Am Samstag, den 11. September 2021 lese ich nach langer Pause endlich mal wieder im Rahmen einer Präsenzveranstaltung. Und zwar beim Poets' Corner, die jedes Jahr in verschiedenen Bezirken Berlins im Zuge des Poesiefestivals stattfinden. Dieses Jahr in der Zitadelle Spandau ( Am Juliusturm 64, 13599 Berlin). Ich bringe neue Gedichte mit und trage auch ein paar aus den Pfirsichsaucen vor. Mit dabei sind auch Lady Gaby, Alisha Gamish, Zehava Khalfa und Temye Tesfu. Die Moderation übernimmt Johann Reißer. Um 16 Uhr geht's los! Weitere Informationen findet ihr auf www.poesiefestival.org/poets-corner .  

Umfangreiche Themenwoche über queere Literatur im Börsenblatt

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 29/2021) des Börsenblattes, dem Fachmagazin der Buchbranche, ist der Leitartikel »Regenbogenbunt. Die Zeit ist reif für mehr Vielfalt im Literaturbetrieb. Das gilt auch für queere Literatur und queere Menschen. Versuch einer Bestandsaufnahmeder« zur Themenwoche über queere Literatur und queere Akteur*innen im Literaturbetrieb erschienen. Neben vielen tollen Kolleg*innen wie Jim Baker, Lina Muzur, Lann Hornscheidt und Donat Blum, bin auch ich als Leiter der QMS-Sektion »Literatur/Graphic Novel/Verlagswesen« zu Wort gekommen. Im Zentrum des Artikels sowie begleitender Interviews mit Akteur*innen standen die Forderungen der QMS. Die Interviews findet ihr auf www.boersenblatt.net , die PDF des Artikels im Pressebereich der Queer Media Society.

Interview auf Deutschlandfunk Kultur

Ich war wieder im Radio! Diesmal wurde ich zum Interview über queere Litertaur und Literaturbetrieb eingeladen. Zum ersten Mal sprach ich auch über meinen eigenen Ansatz von queerer Literatur als zeitgemäßer politischer Literatur (ein größerer Essay zum Thema ist ja in Arbeit). Das Gespräch mit Joachim Scholl wurde in der Lesart auf Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht. Der Beitrag heißt »Queere Autor*innen stören die herrschenden Strukturen« und ihr findet ihn zusammen mit einem Mitschnitt des Interviews in der Mediathek auf www.deutschlandfunkkultur.de/diversitaet-im-literaturbetrieb-queere-autor-innen-stoeren