Direkt zum Hauptbereich

Posts

Lesungstermine auf und im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Mit meinen beiden neuen Bänden Das Spektrum erweitern und Deine Revolution für Ungenauigkeit hat Zukunftswert bin ich in diesem Jahr mit einer Lesung auf der Leipziger Buchmesse (27.–30.3.) sowie mit einigen anderen Lesungen abends in der Stadt zugange. Vielleicht sehen wir uns? 26.3. 21:00 Uhr Lyrikbuchhandlung in der Galerie KUB (Kantstraße 18, 04275 Leipzig) 27.3. 10:30 Uhr Leipziger Buchmesse , Leseinsel Halle 5 (Messe-Allee 1, 04356 Leipzig) 27.3. 22:00 Uhr L.Drei – Lange Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei (Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig); zusammen mit Tillmann Severin; MDR Kultur kündigt an! 28.3. 19:00 Uhr Queer Topics im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20, 04315 Leipzig); zusammen mit Alex M. Gastel und Jenaba Samura

Deine Revolution für Ungenauigkeit hat Zukunftswert

»Deine Revolution für Ungenauigkeit hat Zukunftswert« ist erschienen – mein zweiter Lyrikband, in dem ich nach einer poetischen und verbindenden Sprache für die klima-, körper- und sozialpolitischen Herausforderungen unserer Gegenwart suche. Der Titel ist Programm, und doch ist diese Revolution keine Bilderstürmerei, sie ist ein sanftes Bevölkern der Gegenwart mit Bildern, die sich anschmiegen wie das Farbspiel des Oktopus an seine Umgebung. Das Buch erscheint zur Leipziger Buchmesse, in deren Rahmen ich auch Ende März einige Lesungen haben werde in Leipzig. Bestellen könnt ihr den Band auf www.verlagshaus-berlin.de/deine-revolution-fuer-ungenauigkeit-hat-zukunftswert/

Warum wir über Bisexualität reden müssen

»Stehst du jetzt auf Frauen oder auf Männer?« Die Frage höre ich seit meiner Jugend. Sie ist systemisch, suggestiv, sie will mich – degradierend oder wohlwollend gemeint – zu einem Entweder-oder drängen. Es wurde Zeit, dass ich mal darüber geschrieben habe, und zwar in meinem neuen Essay »Das Spektrum erweitern. Warum wir über Bisexualität reden müssen«, der jüngst im Querverlag erschienen ist. Auch, weil: Bisexualität gehört zu den am meisten mit Vorurteilen und Mythen belasteten sexuellen Orientierungen. Durch das Diktat der Monosexualität haben es Bisexuelle in der Mehrheitsgesellschaft ebenso wie in der queeren Community oft schwerer als andere Queers, respektiert zu werden. Bestellen könnt ihr das kleine Heft zu einem sehr fairen Preis von nur 8 Euro auf www.querverlag.de/das-spektrum-erweitern

Welchen Feminismus wollen wir? Ein Gespräch mit Gertraud Klemm und Alexander Graeff

Frédéric Valin hat die österreichische Schriftstellerin Gertraud Klemm und mich über Feminismus interviewt. Es ging darum, einmal abseits der so beliebten Frontbildung zwischen second und third wave feminism zu sehen, was an Gemeinsamkeiten noch vorhanden ist. Unsere Überzeugungen stimmen nicht immer überein, aber wir haben geredet – das ist dieser Tage schon so viel.  Das Interview könnt ihr lesen auf www.nd-aktuell.de/emanzipation-feminismus-zurueck-auf-die-alten-baustellen.html

Vortrag im Rahmen der Dialogperspektiven Decade Edition 2024

Am 6. November 2024 um 20 Uhr lese und spreche erneut über mein »Tentakel ausbilden«-Konzept. Diesmal geht’s nicht um Oktopoden oder Schwämme, sondern um Quallen, zu denen ich seit letztem Jahr arbeite. Lesung & Gespräch findet im Rahmen der Jubiläumskonferenz der Dialogperspektiven im bUm – Raum für solidarisches Miteinander (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin) statt und so geht die Ankündigung: »In Zeiten sich zuspitzender Polykrisen in Europa, von gesellschaftlicher Polarisierung bis hin zu ökologischen Katastrophen, fordert Alexander Graeff neue Erzählweisen und Handlungsansätze. Inspiriert von Lebensformen wie Oktopoden und Quallen, hinterfragt er traditionelle, dualistische Weltanschauungen. Er lädt dazu ein, neue relationale Verbindungen zu schaffen, um den Herausforderungen unserer Zeit sensibler und kreativer zu begegnen.« Weitere Infos & Registrierung auf www.dialogueperspectives.org/dp-events/dialogueperspectives-decade-edition-2024/

Vortrag zur Eröffnung der Summer School Südtirol

Ein großer Pool der Inspiration für Erzählungen sind Erzählungen über nicht-menschliches Leben. Beim Blick auf andere Spezies können wir erfahren, dass wir selbst relationale Wesen und aufeinander angewiesen sind. Wir teilen uns nicht nur den Planeten, wir teilen auch Diskurse und Materie. In meinem Vortrag im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung von Maxi Obexers Summer School Südtirol am 25. August auf Schloss Velthurns stelle ich mein »Tentakel ausbilden«-Konzept vor, in dem ich ja den Queer-Begriff poetisch und essayistisch ausweite und mich von Oktopoden, Quallen und Schwämmen inspirieren lasse. Die Summer School setzt sich jedes Jahr ein queerfeministisches Thema, in diesem Jahr geht es um »Geschlechter werden & wieder loswerden«. Alle Infos zum Eröffnungsprogramm und zu den einzelnen Workshops findet ihr auf www.summerschoolsuedtirol.eu/2024

Beitrag zur Mario Wirz Tagung

Ich habe mich das letzte halbe Jahr intensiv mit Mario Wirz und seinem Werk befasst. Vor allem seine autofiktionalen Essays und Prosaminiaturen über männliche Geschlechternormen, den Terror der Normalität, internalisierte Körperfeindlichkeit, Sprachlosigkeit und AIDS als Metapher für Verlust und Trauer haben mich begeistert. Für die nun anstehende Mario Wirz Tagung im Literaturforum im Brecht-Haus habe ich ein Essay geschrieben über die Aktualität von Marios Werk, den ich am 29. Mai um 14:15 Uhr lesen werde. Ich bin auch sehr gespannt auf den Beitrag meines geschätzten Kollegen Mátyás Dunajcsik, der über Klischees und Authentizität in queeren Biografien geschrieben hat. Alle Infos findet ihr auf www.lfbrecht.de/mario-wirz-ein-dichter-in-der-grossstadt

Eine unwahrscheinliche Existenz

Große Freude und Ehre, dass ich im Rahmen des Benefizprojekts von Slata Roschal und Alexander Estis am 20. April auf dem Theaterschiff Heilbronn lesen darf. Sämtliche Einnahmen und Erlöse der Lesungen gehen zugunsten des Freundschaftsverbandes The Parents Circle , der sowohl aus palästinensischen als auch israelischen Angehörigen besteht, die im Nahostkonflikt ein Familienmitglied verloren haben. Der Verein setzt sich für ein Ende des Blutvergießens ein.

 Ticket-VVK und alle Infos findet ihr hier: www.theaterschiff-heilbronn.com/eine-unwahrscheinliche-existenz

Wir sind diese Körper. »Trauer« & »Queer« im Dialog

Queere Kulturen sind ohne Trauer nicht zu denken, ähnlich wie Pride nur vor dem Hintergrund von Shame Sinn ergibt. Am 13. März spreche ich mit Jo Frank über diese Verquickungen, die zwar nicht unbedingt unsere Biografien, aber doch unser Schreiben über Biografie und unsere in der Edition Poeticon erschienenen Essays »Trauer« und »Queer« zusammenbringen. Moderiert wird der Abend von Andrea Schmidt und stattfinden tut alles in der großartigen Buchhandlung Montag . Weitere Infos findet ihr auf www.literaturport.de/veranstaltungen/wir-sind-diese-koerper

Das Ende des Roman­tik­dik­tats

Große Freude und Ehre: Am 2. Februar 2024 darf ich auf der BrotfabrikBühne mit der Soziologin Andrea Newerla ein Gespräch führen über einige meiner Herzensangelegenheit; nämlich über neue Wege der Inti­mi­tät, über die Bedeu­tung der Freund­schaft für zukünf­ti­ge, polyamore Ver­ant­wor­tungs­ge­mein­schaf­ten und Wahl­fa­mi­li­en, über die kul­tu­rel­len und sozia­len Hin­ter­grün­de der roman­ti­schen Zwei­er­be­zie­hung – und auch dar­über, wes­halb es so schwer ist, sich die­ser hart­nä­ckigs­ten aller sozia­len Nor­men zu ent­le­di­gen. Andrea Newerla stellt am 2.2. um 19.30 Uhr ihr 2023 erschienenes Buch »Das Ende des Roman­tik­dik­tats. War­um wir Nähe, Bezie­hun­gen und Lie­be neu den­ken soll­ten« vor, liest daraus, dann reden wir. Weitere Infos und Tickets gibt's auf www.brotfabrik-berlin.de/events/das-ende-des-romantikdiktats-lesung-gespraech-mit-andrea-newerla